Die großen Rätsel und Wunder des Lebens im Blick
Zum Auftakt am 14. Februar nimmt Professor Johannes Herrmann alle Interessierten in die Altersforschung mit. Er erklärt, warum die menschliche Lebenszeit begrenzt ist, wo sich unsere biologische Uhr befindet und wie dieser Taktgeber funktioniert. Denn: Das Altern des Menschen ist nicht vergleichbar mit den Abnutzungserscheinungen einer Autobatterie oder Regenjacke. Unsere Nervenzellen leben so lange wie wir, sie können durchaus 90 Jahre alt werden und immer noch tadellos funktionieren. Unsere Zellen und Gewebe regenerieren sich und reparieren mögliche Schäden sehr zuverlässig. In diesem Zusammenhang geht Herrmann auch auf das „gesunde Altern“(healthy ageing) ein – also die Frage, wie es gelingen kann, trotz vieler Lebensjahre ohne Einschränkungen gesund und aktiv zu leben.
Am 14. März erklärt Professorin Stefanie Müller-Schüssele, was Mitochondrien und Chloroplasten so besonders macht. Sie gibt Einblicke in die evolutionäre Entwicklung der Zellorganellen, die Stoffwechselprozesse wie Photosynthese und Atmung ermöglichen.
Am 11. April berichtet Professorin Tanja Maritzen, wie sich das Erbgut in unseren Zellen gezielt verändern lassen kann. Dabei steht die sogenannte CRISPR/Cas-Methode, eine Genschere, im Mittelpunkt und welche neuen Möglichkeiten ihr Einsatz in der Medizin eröffnet.
Am 16. Mai gibt Professor Stefan Kins einen Überblick über den aktuellen Stand der Alzheimerforschung. Er erläutert biologische Mechanismen der Entstehung sowie bekannte Risikofaktoren der neurodegenerativen Erkrankung. Darüber hinaus zeigt er aktuelle medikamentöse Behandlungsansätze ebenso wie deren Chancen und Grenzen auf.
Eine Gesamtübersicht über die Termine und eine Kurzbeschreibung der Themen gibt es auf der Veranstaltungswebsite.